Berichte über das Clubleben und die Turniere

Sie können hier mehr über die Ereignisse eines Turniertages und das Clubleben lesen.

Clubmeisterschaftaen 28.08.-30.08.

 

Großartige Leistungen und viele Verbesserungen

Jugend: Mark Spiller (3 Runden 283)

Damen: Meike Schreiber (3 Runden 268)

Herren: Thomas Otto (3 Runden 235)

Senioren-Damen: Susanna Rogits (2 Runden 177)

Senioren-Herren: Dr. Bela Rogits (2 Runden 164)

 

Die Redaktion wurde unterstützt von den Außenreportern Ute Seidel, Thomas Lange und Ingo Asalla

3 Tage lang stand der Club unter dem Zeichen der Clubmeisterschaften. Natürlich wurde auch Tage zuvor schon eifrig geplant, organisiert und der Platz gepflegt. Es sollte alles bestens für gute Ergebnisse vorbereitet sein. Und so war es dann auch.

Am Freitag starteten die Senioren-Teams in die erste Runde. Es muss wohl alles gut abgelaufen sein, denn es sind keine außergewöhnlichen Vorkommnisse bekannt. Naja bis auf eines. Unser Präsident Wilfried Blohm und seine Frau konnten leider nicht rechtzeitig zum Start in Hude sein. Ein geplatzter Reifen setzte der Fahrt zum Club ein unerwartetes Ende. Es ist zum Glück nichts weiter passiert. Die Flights der beiden starteten, als sie noch auf der Autobahn auf den Pannendienst warteten. Damit war der Teilnahme vorzeitig ein Ende gesetzt.

Am Samstag durften die ersten Flights der Damen und Herren dann schon 8 Uhr am Tee stehen bzw. abschlagen. Um diese Zeit zeigt sich, wer ein echter Early Morning Golfer ist. Einer der dies kurzzeitig von sich dachte, ist Torsten Seidel. Er begann seine erste Runde mit einem Paar und zwei Birdies und sah schon den polierten Pokal vor seinen Augen glänzen. Ihm wurde allerdings schnell klar, dass noch 51 Loch folgen würden, die ebenfalls mit solch erstklassigen Ergebnissen gespielt werden müssen, um ganz vorne dabei zu sein. Im Verlauf des Tages zeigte sich, dass dies nicht so wie gewünscht gelingen wollte.

Dafür hatte der neue Clubmeister, Thomas Otto, einen eher verhaltenen Start. Er spielte in der 1. Runde gleich an der 2. Bahn auf einem Par 4, eine 8. Hierfür benötigte er sogar einem zweiten Abschlag. Auch für einen Handicap 3,3 Spieler ist es nicht leicht, sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Thomas ist dies gelungen. Die erste Runde beendete er mit einer großartigen 77 und schickte am Nachmittag in der 2. Runde eine 76 hinterher.

 

Einer der anderenFavoriten, Niklas Stump, dem am Ende nur 2 Schläge auf den 1.Platz fehlten, erlebte in der 3. Runde an der Bahn 8 seinen persönlichen Höhepunkt. Die Bahn 8 ist ein Dogleg nach links und hat für die Herren eine Länge von 468m. Niklas gelang es, den 2. Schlag ca. 6m neben die Fahne zu setzen. Leider ging der Eagle-Putt nur knapp am Loch vorbei, aber er behielt die Nerven und versenkte den Putt zum Birdie.

Nach dem Turnier entstand dieses Bild - vielleicht heißt es: Hier steht der Clubmeister 2016! Wir werden es sehen.

 

Unser Jugendmeister Mark Spiller, leider der einzige Starter in seiner Klasse, wird sicher bald bei den Herren für Aufsehen sorgen. Mark ist erst 14 Jahre und hat die 3 Runden mit einem Gesamtergebnis von 283 gespielt. Stolz berichtete er, dass ihm an der Bahn 14 ein Sandy-Par gelungen ist und am Tag zuvor, in der 2. Runde, an unserer 454 m langen Bahn 5 fast ein Eagle. Auch er hat bereits starke Nerven und deswegen verwandelte er den Putt ganz klar zum Birdie.

Einige Spieler waren von ihren Leistungen selbst überrascht. Uwe Vetter (HCP 7,6) spielte am Samstag gleich an zwei Löchern hintereinander, der 10 und 11, beides ein Par 4, nur eine 7 und kommentierte dies mit – „einfach unerhört“.

Meike Schreiber, sie ist Clubmeisterin geworden, berichtete, das sie auch mit dem berühmten kleinen Quentchen Glück spielte. In der 3. Runde flog ihr Abschlag an Bahn10 in Richtung Aus. Der Ball trifft einen der weißen Pfähle und wird zurück auf das Fairway katapultiert. Sie beendete die Bahn 10, ein Par 4, mit einer 5 und konnte erleichtert zum nächsten Loch gehen. Am Ende zeigte sie doch noch einmal Nerven und blieb am Wasser der Bahn 18 hängen. Sie siegte mit 5 Schlägen Vorsprung. Sicher war dieser Wasserschlag schnell vergessen.

Wie es sich anfühlt wenn der Ball keinen Pfahl trifft und nicht zurück auf's Fairway fliegt, musste Thomas Bartsch erfahren. Er spielte den Ball an der Bahn 10 tatsächlich ins Aus. Mit dem zweiten Abschlag gelang ihm dann ein Birdie, was natürlich mit den 1. Abschlag und dem Strafschlag zu einer 5 führte. - Sein Kommentar - „Geht doch!“

Wolfgang Weil, der an einem Par 3 eine 9 notieren musste, glaubte, dass dies keine gute Story für einen Bericht ist. Du hast dich getäuscht Wolfgang, wir wollen einfach alles wissen und danken dir für deine Offenheit.

Ulrike Weil hat die Clubmeisterschaft zu ihrem persönlichen Jahreshoch erklärt. Sie kämpfte mit Meike Schreiber um den Pokal. Das sie damit auch am zweiten Tag im letzten Flight als Favoritin startete muss sie so beflügelt haben, da ss sie eine sensationelle 85er Runde spielte. Damit erreichte sie 42 Nettopunkte und ein neues Handicap von 14,8. Klasse! Da sind wir doch froh, Uli in unserer Jungseniorinnen-Mannschaft zu haben.

 

Manuela H. aus H. (sie möchte hier nicht mit vollem Namen genannt werden) hatte zwei Volltreffer in der letzten Runde und verschaffte sich damit die Anerkennung ihrer Flightpartner. An der Bahn 14 trifft sie den Flaggenstock (leider wissen wir nicht mit dem wievielten Schlag) und an der Bahn 5 trifft sie dann einen roten Pfahl am Ende des Hindernisses. Das ist Golf – immer ein Volltreffer!

 

Thorsten Wiemeyer, auch ein Favorit auf den Titel, wurde am Ende Dritter und berichtete über seinen Flightpartner Frank Ströbel, dass dieser an Loch 11 aus ungefähr 180m den Ball großartig ca. 2m neben die Fahne setzte. Frank Ströbel fügte hinzu, dass er am Ende der Runde eine 80 notieren konnte und dabei sogar noch einen 4-Putt an Bahn 7 und tatsächlich (auch den Männern passiert dies) den Ball an der Bahn 18 erst in und dann über das Wasser spielte.

 

 

...schnell die Schuhe aus...                  ...eins, zwei,....                                ...und drei....

Mit dem Wasserhindernis an der 18 verbindet Frank Ströbel seit diesem Wochenende noch eine weitere Erinnerung. Nachdem ihm am 1. Spieltag endlich die lang ersehnte Unterspielung in den Single-Handicap-Bereich gelang, musste er baden gehen. Er spielte die 2. Runde mit einer großartigen 79 und erzielte damit 42 Netto-Punkte. Sein HCP verbesserte er von 10,4 auf 9,2. Es gab kein halten, zumindest für die anderen Herren auf der Terrasse, Frank musste ins Wasser. Schnell entledigte er sich noch seiner Schuhe, die offensichtlich nicht wasserdicht sind, dann wurde er an Armen und Beinen gepackt und mit einem kräftigen Schwung in den See geworfen.

Gratulieren können wir Frank nicht nur zur Unterspielung, er setzte in der 3. Runde noch einmal nach und spielte sich mit 39 Netto-Punkten noch einmal runter. Jetzt notiert er ein HCP von 8,6 – großartig!!

 

Suche nach dem Ball?

 

Etwas unfreiwillig und nicht geplant ging auch Andreas Ecke ins Wasser. Es sollte die späte „Rache“ von Jan Möller sein. Jan der gleich zu Beginn der Saison den Sprung in den Single Handicap-Bereich und damit auch ins Wasser wagte, wurde damals von Andreas schneller ins Wasser geschickt als er gucken konnte. Vor wenigen Wochen kehrte Andreas nach vielen, vielen Trainingseinheiten und vielen Monaten außerhalb des Single Bereiches wieder zurück. Er unterspielte sich und hat jetzt ein HCP von 8,8. Auch wenn er nach der Clubmeisterschaft ein HCP von 8,9 hinnehmen muss, kein Grund für Jan ihn nicht noch einmal ins Wasser zu schicken. War es doch auch lange her, dass Andreas als frischer Single baden ging und es ist nicht sicher, ob so eine Badeeinheit nicht auch verjährt.

Zum Glück waren die Temperaturen an diesem Tag für Badelustige perfekt und so war es gleich eine angenehme Abkühlung nach den 2 gespielten 18- Loch Runden bei gefühlten über 30 Grad.

 

Ach ja, Kurioses gab es auch noch zu berichten. Konny Mannel wurde Zeugin, als ihre Flightpartnerin Svenja Möller den Ball an der Bahn 17 versuchte aus dem Bunker zu spielen. Ausrichten, ansprechen, spielen. Der Ball ist weg. Nur wo ist er? Erschrocken drehte sich Swenja um und sieht den Ball hinter sich liegen. Huch, wie geht das denn?

Jede Menge Spaß hatten auch die Seniorinnen und Senioren. Sie gingen in gemischten Flights auf die Runde. Theo Mehrtens fragte seine Flightpartner Marion Grassau und Dr. Bela Rogits an der Bahn 5 ob es windig sei. Nach einem Blick auf die schlapp nach unten hängende Fahne sagte Bela – kein Wind. Die Fahne hängt, wie es sich für einen Seniorenflight gehört.

Zum Schluss ein großes Dankeschön an Volker Höche und sein Team. Obwohl er eigentlich erst ab 1. September das Team im „EssZimmer am See“ verstärkt, begann er seinen Dienst bereits am Wochenende zur Clubmeisterschaft. Er präsentierte allen Gästen und Golfern ein großartiges und vielseitiges Grillbüffet. Gelobt wurde neben Wildschweinwurst, Lachs und Schafskäse vom Grill auch das Dessert. Hier hätte wohl der eine oder andere Gast gerne mehr gegessen, wenn er es geschafft hätte. Danke auch an Tanja Wjards, die ab 1. September die Serviceleitung übernimmt und ebenfalls bereits am Wochenende schon mit im Einsatz war. Das wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

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